Müllmassen und Gestank vermiesen den Rom-Urlaub

Wer derzeit eine Reise nach Rom plant, muss sich auf Müllmassen und Gestank einstellen. Es gibt eine Hygienewarnung.
Nach dem Brand in zwei Mülldeponien hat die "Ewige Stadt" ein großes Entsorgungsproblem. Liegengebliebener Abfall wird zum Problem. In der glühenden Hitze entwickeln die Müllmassen einen unerträglichen Gestank. Darüber hinaus sind sie ein gefundenes Fressen für verschiedene Tiere.

Immer mehr Ratten, Wildschweine und Möwen dringen ins Stadtzentrum vor und hinterlassen dort ihre Exkremente, was für Bewohner und Touristen wiederum ein Gesundheitsrisiko birgt.

Die italienische Hauptstadt produziert am Tag etwa 5.000 Tonnen Müll. Immer wieder kommt es in Rom zu Engpässen bei der Müllentsorgung. In diesem Jahr ist es allerdings so schlimm, dass die italienische Ärztevereinigung eine Hygienewarnung herausgeben musste.



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Bei einem Treffen mit Umweltminister Sergio Costa versprach Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi, "innerhalb von 15 Tagen" Abhilfe zu schaffen. Müllverbrennungsanlagen lehnt sie – aus parteipolitischen Gründen – allerdings ab. Raggi will auf Mülltrennung und Wiederverwertung setzen. Dafür müssten allerdings die Stadtbewohner mitmachen und ihren Teil dazu beitragen.

(ek)

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