Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" erfuhr "aus Sicherheitskreisen", dass jener 18-jährige Deutsch-Iraner, der vergangenen Freitag neun Menschen in München erschossen hat, Rechtsextremist war. Er war ein Fan von Adolf Hitler und stolz darauf, "Arier" zu sein.
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" erfuhr "aus Sicherheitskreisen", dass jener 18-jährige Deutsch-Iraner, der hat, Rechtsextremist war. Er war ein Fan von Adolf Hitler und stolz darauf, "Arier" zu sein.
Sein Geburtstag war der 20. April 1998. Darauf war der München-Attentäter sehr stolz, denn der 20. April wird in Neonazi-Kreisen gefeiert, es war auch der Geburtstag Adolf Hitlers. Die Zeugenaussagen, die seine Begeisterung für nationalsozialistischen Gedankengut belegen, stammen aus seinem engsten Umfeld.
Da er nicht nur Deutscher war, sondern aus einer iranischen Familie stammte, war er besonders stolz "doppelter Arier" zu sein. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Iran, der als Heimat der Arier gilt. Türken und Arabern gegenüber hegte er ein "Höherwertigkeitsgefühl" und tiefen Hass.
Die Ermittler vermuten mittlerweile auch, dass er am 22. Juli absichtlich nur Menschen mit Migrationshintergrund tötete. Alle neun Opfer waren ausländischer Herkunft. Da er 300 Schuss Munition bei sich hatte, hätte er - wenn er gewollt hätte - durchaus wahllos um sich schießen können.
Symbolik
Das tat er aber nicht. Vielmehr schrie er "Scheißtürken!" und betonte sogar im Seinen Amoklauf veranstaltete er ausgerechnet am fünften Jahrestag des Anschlages des norwegischen Rechtsextremisten Anders Behring Breivik.
Am 22. Juli 2011 brachte Breivik in Oslo und auf der Insel Utoya 77 Menschen um. Der Attentäter von München verehrte den Rechtsextremisten dafür.