Musik ohne Singen, nur 18 Schüler pro Klasse erlaubt

Am Donnerstag wurde vom Bildungsministerium ein neuer Erlass für die Schul-Regeln ab 18. Mai veröffentlicht.
Die Maturanten bereiten sich schon seit Montag auf ihren Abschluss vor. Ab 18. Mai folgen in einer zweiten Phase die Primar- und Sekundarstufen, das heißt, dass alle Kinder bis 14 Jahre wieder an die Schulen zurückkehren.

"Drei plus zwei Tage"-Modell



Bei der Einteilung des Schichtbetriebs gilt eine Höchstgrenze von 18 Schülern pro Gruppe, alle größeren Klassen müssen geteilt werden. Die Hygienebestimmungen, also etwa ein Meter Abstand zwischen den Tischen, müssen eingehalten werden.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Ministerium empfiehlt den Schulen dabei das "Drei plus zwei Tage"-Modell – also drei Tage Unterricht für die eine Gruppe und zwei Tage für die andere, in der Woche darauf umgekehrt.

Aus Rücksicht auf berufstätige Eltern soll sichergestellt sein, dass Geschwisterkinder keine unterschiedlichen Intervalle beim Schulbesuch haben.

Der bisherige Stundenplan wird weiterhin eingehalten, bis auf ein paar Ausnahmen. Sportunterricht findet nicht statt. Für Leistungssportschulen und Schulen mit einem Sportschwerpunkt gibt es jedoch Sonderregelungen.

Musik kann doch durchgeführt werden, allerdings ohne Singen. Hier gibt es wieder Ausnahmen für Schulen mit Musikschwerpunkt. Auch in allen anderen Fächern wie etwa Religion muss auf das Singen und Tanzen verzichtet werden.

Keine Schularbeiten



Schularbeiten werden nicht mehr durchgeführt. Auch andere punktuelle Tests sollen nur noch in Ausnahmefällen stattfinden. Schüler, die eine bessere Note haben wollen, dürfen aber eine "Wunschprüfung" absolvieren. Nicht ausgesetzt werden die Tests für Schüler in Deutschklassen. Sitzenbleiben an Volksschulen soll in Ausnahmefällen doch möglich sein.

Grundsätzlich dauert der Unterricht an den Volksschulen bis 12 Uhr und an den AHS-Unterstufen und Neuen Mittelschulen bis 14 Uhr. An den Oberstufenschulen darf dagegen auch am Nachmittag unterrichtet werden – bei einem Beschluss im Schulgemeinschaftsausschuss außerdem auch samstags.



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