Die 21-jährige Vivian Jenna Wilson hat in einem ausführlichen Interview mit der Wochenzeitung "Zeit" klargemacht, dass eine Versöhnung mit ihrem Vater Elon Musk (54) für sie ausgeschlossen ist. "Das wird nicht passieren. Mein Leben ist keine Telenovela", erklärt das erfolgreiche Model.
Vivian, die mittlerweile in Mailand als Gucci-Model auf den Laufstegen dieser Welt unterwegs ist, bezeichnet den Tech-Milliardär im Gespräch nicht einmal mehr beim Namen. Sie spricht lediglich von "er".
Wie die Wochenzeitung "Zeit" berichtet, hat auch der Unternehmer auch selbst seit Jahren keinen Kontakt zu seiner Tochter gesucht.
Besonders sauer macht Vivian bis heute die öffentliche Reaktion ihres Vaters auf ihr Coming-out als trans Frau. Vor rund zwei Jahren erklärte Elon Musk in einem Interview, dass seine Tochter für ihn gestorben sei: "Mein Sohn ist tot, er wurde von einem woken Gedankenvirus getötet", sagte er damals.
"Da war ich sauer. Nicht verletzt, sondern sauer. Weil ich keine Bühne hatte, um mich zu wehren", erzählt Vivian. "Ich wollte kein politischer Spielball mehr sein. Ich wollte nur verdammt noch mal ich selbst sein."
Heute steht die junge Frau finanziell auf eigenen Beinen. Sie hat längst den Nachnamen ihrer Mutter angenommen und beantragte kurz nach ihrem 18. Geburtstag offiziell eine Namens- und Personenstandsänderung.
"Ich hatte nie den einen großen Plan. Ich wollte studieren, meinen Abschluss als Übersetzerin machen und dann Englisch als Fremdsprache unterrichten. Aber es kam anders", so das Model über ihren unerwarteten Karriereweg.