Knochenbrüche, Bänderrisse, Schwellungen, Entzündungen werden mittels Computertomografie (CT) oder Magnetresonanz (MR) diagnostiziert. 504.000 MR und 255.000 CT haben die 110 Institute für bildgebende Diagnostik 2012 durchgeführt, den Großteil auf Kosten der Krankenkassen.
Genau das könnte sich ab 1. Jänner 2014 ändern. Heute Abend verhandeln die Krankenkassen mit den durch die Wirtschaftskammer vertretenen Instituten ein letztes Mal über die Tarife für 2014. "Es steht kurz vor Kriegsausbruch", beschreibt ein Mediziner die Situation.
Im Klartext: Ohne Einigung tritt am 1. Jänner ein "vertragsloser Zustand" ein. Die fatale Folge: Patienten müssten jede MR- und CT-Untersuchung im Voraus bezahlen. Kosten: bis zu 300 – und danach darf man bei der Krankenkasse mehrere Monate auf eine Teil-Rückerstattung warten.