Vier Jahre sind seit der Atomkatastrophe in Fukushima vergangen, neue Bilder zeigen deutlich die nuklearen Auswirkungen. Wie Twitter-User dokumentierten, sind Pflanzen rund um den zerstörten Kraftwerks-Komplex mutiert. Obwohl die Regierung immer wieder beschwichtig, warnt Greenpeace Bewohner davor, in ihre Häuser zurückzukehren. Immer wieder werden extreme Strahlungswerte gemessen.
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Die Bilder der mutierten Margeriten wurden laut den Usern rund 110 Kilometer vom Kraftwerk entfernt aufgenommen. Die Pflanzen zeigen sich äußert deformiert, Stengel haben sich geteilt und Blüten sind zusammengewachsen.
Unter den mutierten Blumen findet sich kein "normales" Exemplar. Wissenschaftler rätseln noch, ob tatsächlich die Strahlung oder ein Bakterienbefall dafür verantwortlich sei.
Am 11. März 2011 kam es nach einem schweren Erdbeben in Fukushima zu drei Kernschmelzen. Große Mengen radioaktiven Materials - mehr als doppelt so viel wie in Tschernobyl - wurde dabei freigesetzt. 150.000 Bewohner wurden evakuiert, das Gebiet zu einer Geistergegend. Seitdem wird ein Anstieg von Krebsfällen bei ehemaligen Bewohnern festgehalten. Die Spätfolgen sind noch unabsehbar, die Aufräumarbeiten sollen 40 Jahre dauern.