Nachdem der Stier Lorenzo am vergangenen Samstag einen Torero tötete, musste auch er sterben. Doch das war nicht der letzte Tod. Nach spanischer Tradition muss nun auch das Muttertier dran glauben.
Die Kuh Lorenza hat mit dem Stierkampf wenig zu tun. Sie hatte nur das Pech, just jenen Bullen zur Welt zu bringen, der am Samstag in der Arena von Teruel sein von Torero Victor Barrio bohrte. Nun soll auch sie zur Schlachtbank geführt werden. Man will damit die "Blutlinie" auslöschen.
Jetzt den Aufregerkommentar von Christiane Tauzher zu diesem Thema lesen:
Das ist in Spanien so Tradition. Lorenzo, der 500 Kilo schwere Killer-Stier, wurde ebenso getötet wie nun seine Vorfahren.
Das löst weltweit Empörung aus. Im Internet twittern Tierschützer mit dem Hashtag "#SalvemosALorenza" ("Wir retten Lorenza"). Ein Bild den Bullen mit der Frage: "Wurde nicht schon genug Blut vergossen?" wurde tausende Male geteilt.