Mysteriöse Kreatur mit riesigen Augen an Land gespült

Ein Paddel-Boarder entdeckte im Erholungsgebiet Salt Creek den Kadaver einer mysteriösen Kreatur mit Augen so groß wie Kaffeehäferl.

Der bizarre Fund eines Wassersportlers nahe Port Angeles im US-Bundesstaat Washington sorgt international für Aufsehen. Vertreter der Umweltorganisation Harbor Wildwatch hielten sich zufällig auf dem Strandareal auf, als sich plötzlich ein Paddel-Boarder mit lauten Rufen bemerkbar machte. Der Mann war draußen auf dem Wasser auf den Kadaver einer "riesengroßen Kreatur" mit "erschreckend großen Augen" gestoßen.

"Es stellte sich heraus, dass diese Kreatur ein sehr scheuer Tiefsee-Fisch ist, der nur selten in der Wildnis beobachtet und noch seltener an Land gespült wird", erklärt Carly Vester, ein Sprecher von Harbor Wildwatch, gegenüber US-Medien. Es handelt sich demnach um einen Vertreter der Gattung Trachipterus altivelis, die auf Englisch "König der Lachse" genannt wird.

Der Name "König der Lachse" geht laut Vester auf den Indianerstamm der Makah zurück, deren Legenden erzählen, dass diese Fische jedes Jahr die Lachse zurück zu ihren Laichgründen führen. Das Töten und Verspeisen eines der Tiere war unter den Indigenen verboten, sie fürchteten, dass dadurch die jährliche Lachswanderung ausbleiben könnte. 

Trachipterus altivelis leben in der lichtlosen Tiefe von rund 1.000 Metern unter der Meeresoberfläche. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich entlang der Pazifikküste. Das im Salt Creek gefundene Exemplar war rund 1,4 Meter lang und hatte Augen "so groß wie ein Kaffeehäferl". Woran der massive Fisch verstarb, ist nicht bekannt. Äußerliche Verletzungen wurden keine festgestellt.

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