Nach 0:1-Pleite: Maierhofer knöpft sich Mitspieler vor

Stefan Maierhofer war der 0:1-Pleite so richtig geladen.
Stefan Maierhofer war der 0:1-Pleite so richtig geladen.Gepa
Stefan Maierhofer war nach der 0:1-Niederlage seiner WSG Tirol gegen Altach so richtig geladen, hielt seinen Teamkollegen eine Standpauke.

Zwei Runden vor dem Saisonfinale rutschten die Tiroler wieder auf den Abstiegsrang zurück. Dabei hätte auch der "Major" es ändern können, verpasste mit einem Latten-Treffer (69.) den Ausgleich. "Wenn du unten drinnen bist, springen solche Bälle an die Kante und raus", schüttelte Maierhofer bei Sky den Kopf. 

Deutlich mehr ärgerte den 37-Jährigen der Auftritt seiner Mitspieler. "Drei Spieltage vor Schluss ist Abstiegskampf. Jetzt muss es jeder verstanden haben. Wir müssen auch einmal dementsprechend auftreten: dreckig sein. Es bringt nichts, lieb und nett zu sein", so der 2,02-Meter-Stürmer. 

"Muss hinterfragen, ob sie es verstanden haben"

Maierhofer wirft für die Tiroler alles in die Waagschale. Das sollen andere im Kader auch so tun. "Ich sehe die Spieler öfter als meine Familie. Es geht um viel für den Verein. Da muss ich bei einigen Spielern hinterfragen, ob sie es verstanden haben."

Trotzdem ist Maierhofer vom Klassenerhalt überzeugt: "Jetzt fahren wir nach Mattersburg, haben keinen Druck mehr. Es haben ja eh schon alle gesagt, dass die WSG absteigt." Doch die Tiroler haben es in der eigenen Hand. Mit zwei Siegen bleibt Wattens oben. "Wir müssen am Dienstag gewinnen. Das muss jetzt in die Köpfe rein." Dafür wird Maierhofer wohl sorgen. 

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