Bislang unbekannte Täter sprengten in der Nacht auf Dienstag gegen 3:10 Uhr einen Bankomaten im Foyer der Raiffeisenbank in Alberndorf im Pulkautal (Bezirk Hollabrunn). Dabei entstand erheblicher Sachschaden sowohl an der Bankfiliale als auch an einem angrenzenden Gebäude.
Die Täter dürften dann laut Polizei mit einem Kastenwagen in Richtung Tschechien geflohen sein. Sie erbeuteten einen Bargeldbetrag in derzeit unbekannter Höhe.
Eine umgehend eingeleitete Alarmfahndung verlief bis dato negativ. Die Bediensteten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl, übernahmen die Amtshandlung, die Bediensteten des Assistenzbereichs Tatort führten die Tatortarbeiten durch.
Es ist bereits das zweite Mal in nicht all zu langer Zeit, dass es die Bank an der tschechischen Grenz in der 750-Seelen-Gemeinde in die Schlagzeilen schaffte. Wie berichtet hatte eine damals 20-jährige Frau im September 2020 ihre Hausbank ausgeraubt.
Die junge Frau war an einem Freitagnachmittag mit Mund-Nasen-Schutz, Sonnenbrille und Kapuze maskiert in der Bank aufgetaucht, hatte wortlos einen Zettel mit dem Begriff "Überfall" auf das Kassenpult gelegt und den Angestellten mit einem "waffenähnlichen Gegenstand" bedroht. Mit der Beute machte sie sich auf dem Fahrrad aus dem Staub, wurde aber noch am Wochenende festgenommen.