Niederösterreich

Nach Chaos und Demo! Freie Fahrt in Sankt Pölten

Harte Tage für St. Pöltens Autofahrer: Am Wochenende sorgte eine zusätzliche Baustelle für Chaos, am Montag lähmten die Klimachaoten den Verkehr.
28.08.2023, 16:17
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Am Montag haben die Klimaprotestaktionen in Form von Straßenklebern erstmals auch die niederösterreichische Landeshauptstadt erreicht. In den frühen Morgenstunden hieß es bereits „Rien ne va plus“ – nichts ging mehr. 

Chaos durch Landesbaustelle

Nun wurden aber gleich mehrere Blockaden gelöst: Auch der Schulring, der über das vorletzte Ferienwochenende kurzfristig gesperrt wurde, kann wieder befahren werden. Eine zusätzliche Baustelle und einige Umleitungen hatten übers Wochenende für Chaos in einigen Straßenzügen der St. Pöltner Innenstadt gesorgt - mehr dazu hier.

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Doch: Innerhalb kürzester Zeit wurde diese Landesbaustelle von der Alpenland-Kreuzung ausgehend abgehandelt, um rechtzeitig zum Schulbeginn wieder möglichst flüssig den Verkehr durchleiten zu können.

Verständnis für den Unmut vieler Verkehrsteilnehmer zeigte auch St. Pöltens Vizebürgermeister Harald Ludwig (SP): „Ich bin höchst unzufrieden mit der Abwicklung der Baustelle und verstehe den Ärger, den mir bereits einige Bürgerinnen und Bürger zugetragen haben. Zum Zeitpunkt der Sperre am Schulring waren bereits vier sehr komplexe Baustellen in naher Umgebung vorhanden und die Kommunikation des Landes bezüglich dieses zusätzlichen Vorhabens am Schulring war nicht dem Ausmaß einer solchen Verkehrseinschränkung gerecht. Wir werden das aufarbeiten und Klärungsgespräche mit der zuständigen Landesstraßenverwaltung suchen, um in Zukunft ein solches Verkehrschaos zu verhindern.“

"Ich bin höchst unzufrieden mit der Abwicklung der Baustelle und verstehe den Ärger, den mir einige Bürger zugtragen haben" - Harald Ludwig, SP-Vizebürgermeister von St. Pölten

Nach dieser Kumulation von fünf Baustellen verschiedener Bauträger um den südlichen Teil der Promenade ist nun aber der Höhepunkt des Baustellensommers überstanden. Mit heutigem Dienstag, dem 29. August wird in der Früh die Zufahrt vom Linzertor in Richtung Rathausplatz wieder freigegeben. Damit endet auch die Umkehr der Einbahn in der Schneckgasse. Die Zufahrt zum Linzertor von Süden über die Josefstraße ist seit Montag bereits freigegeben.

Mit Ende September sind auch die Einbautenerneuerungen im Bereich der Synagoge abgeschlossen und alle Wege von und zum Neugebäudeplatz inklusive Lederergasse wieder frei.

Promenade neu noch bis Frühjahr 2024

Die Neugestaltung der Promenade zwischen Linzertor und Schulgasse läuft noch bis zum nächsten Frühjahr, wobei die Hauptfahrbahn ab Oktober wieder befahrbar sein soll. „So unangenehm Baustellen und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen in der Promenade aktuell sein mögen – am Ende profitieren wir alle davon. Künftig wird der Grüne Loop die gesamte Innenstadt aufwerten, mehr Platz für aktive Mobilität, Aufenthalt und Begegnung bieten und die Lebensqualität nachhaltig erhöhen“, so Harald Ludwig via Aussendung. 

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