Nach Corona-Tod von Papa sind Schwestern völlig alleine

Sabrina und Laura (v.l.) haben ihren Papa Wolfgang verloren. Sie sitzen nun alleine auf einem Berg Schulden.
Sabrina und Laura (v.l.) haben ihren Papa Wolfgang verloren. Sie sitzen nun alleine auf einem Berg Schulden.Volkshilfe/ORF
Sabrina und Laura sind seit dem Tod ihres Vaters auf sich alleine gestellt. Neben ihrer Trauer müssen die Schwestern Schulden und Reparaturen tragen.

Sie stützen sich in der schwersten Zeit ihres Lebens: Im Dezember ist ihr Papa Wolfgang mit 64 Jahren gestorben. Der Tiroler litt an Lungenkrebs und akuter Leukämie. Als er sich nach einer Operation mit Corona ansteckte, "ging alles ganz schnell", erzählt Sabrina im "Heute"- Gespräch tapfer.

Die 20-Jährige musste nach dem Tod ihres Vaters die Obsorge für ihre kleine Schwester Laura (17) übernehmen. Mit ihrer Mutter haben die beiden keinen Kontakt mehr, das Verhältnis ist zerrüttet. Sabrina und Laura lebten seit neun Jahren bei ihrem Vater in Bocksdorf (Bgld). Nun müssen die beiden jungen Frauen nicht nur ihre Trauer bewältigen, sondern auch finanzielle Sorgen.

"Es ist alles sehr schwer", kämpft Sabrina, die in einem Supermarkt als Teilzeitkraft das bescheidene Einkommen für sich und ihre Schwester verdient. "Wir haben nach Papas Tod leider einen Haufen Schulden übernommen. Die Fassade des Hauses muss dringend renoviert werden und drinnen ist auch einiges marod. Dafür haben wir nur leider gar kein Geld". Die Volkshilfe Burgenland unterstützte beide mit 1.000 Euro als Sofortmaßnahme.

Hier kann man helfen

Doch es fehlen noch mehrere zehntausend Euro, um alle Kosten zu decken. "Wir brauchen Hilfe, um auf die Beine zu kommen. Dann schaffen wir es alleine", so Sabrina.

Wer die Schwestern unterstützen will, kann unter „Laura und Sabrina“ auf das Konto AT04 5100 0910 1310 0610mit einer kleinen Spende etwas bewegen.

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