Nach Coup in St. Pölten: Bursch in Baden angezeigt

In St. Pölten angezeigt und des Bahnhofs (Schutzzone) verwiesen, tauchte ein junger Afghane in Baden auf, wurde erneut gefasst und wieder angezeigt.
Erst vor einigen Tagen hatte ein Polizist am St. Pöltner Bahnhof einen mutmaßlichen Geldbörseldieb (18) erkannt, nun wurde der 18-Jährige am Badner Bahnhof gefasst. Badener Beamte fanden beim jungen Afghanen Heroin, eine fremde Bankomatkarte und einen fremden Führerschein. Die Exekutivbeamte sichteten das Smartphone des Verdächtigen, sahen sich die Chatverläufe an, fanden Hinweise auf Drogendeals.

Beim Sicherstellungsprotokoll gab der Afghane an, das Heroin selbst zu konsumieren und geringe Mengen an Cannabis weitergegeben zu haben. "Die Bankomatkarte der Frau und den Führerschein des Mannes habe ich als Pfand einbehalten", so der verdächtige Asylwerber. Die Aussagen des Verdächtigen und der Chatverlauf stimmten nicht überein, dennoch entschied die Journalstaatsanwältin: Anzeige auf freiem Fuß.

Wie berichtet war der 18-Jährige beim mutmaßlichen Diebstahl in der Bawag-Psk St. Pölten gefilmt worden. Der 18-Jährige gab nur zu, was von der Überwachungskamera gefilmt worden war (Anm.: Geldbörse genommen, aber nicht gestohlen). Der Verdächtige wurde angezeigt und erhielt ein Betretungsverbot für den Bahnhof in St. Pölten und dürfte in der Folge sein Business verlagert haben. (Lie)

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