Nach "Covid-Randale" Pfefferspray für Spitalsmitarbeiter

Eine Großfamilie stürmte das Krankenhaus in Kirchdorf an der Krems (OÖ), bedrohte den Portier, verwüstete den Eingangsbereich.
Eine Großfamilie stürmte das Krankenhaus in Kirchdorf an der Krems (OÖ), bedrohte den Portier, verwüstete den Eingangsbereich.OÖG
Nachdem ein Familien-Clan das Krankenhaus in Kirchdorf (OÖ) gestürmt hatte, reagiert jetzt der Betreiber: Alle Mitarbeiter bekommen Pfefferspray.

Es war eine bedrohliche Situation: Nach dem Tod einer 67-jährigen Angehörigen stürmte eine türkische Großfamilie das Krankenhaus in Kirchdorf an der Krems (OÖ). Offenbar wollten die elf Familienmitglieder zur Corona-Intensivstation, weil sie die Ärzte dort für den Tod der Frau verantwortlich machten.

Wie Fotos zeigen, verwüstete der Familien-Clan den Eingangsbereich des Spitals.

Der Portier (53) konnte zum Glück Schlimmeres verhindern. "Sie haben Absperrbänder durchbrochen. Mir blieb kaum Zeit zu reagieren. Zum Glück ist dann die Polizei gekommen", schildert er gegenüber der "Krone".

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Die Polizei rückte dann mit fünf Streifen an, brachte die Situation unter Kontrolle. Die Familienmitglieder wurden angezeigt, bekamen Hausverbot.

Sicherheitsleute bewachen künftig Spitäler

Nach der "Corona-Randale" reagiert aber jetzt der Krankenhausbetreiber, die oö. Gesundheitsholding (OÖG). "Als Erstmaßnahme werden wir an allen Schleusen unserer Kliniken Security zur Unterstützung und zum Schutz unserer Mitarbeiter zum Einsatz bringen", so OÖG-Geschäftsführer Karl Lehner.

Und: "Ergänzend dazu kommen Maßnahmen zum persönlichen Schutz der Mitarbeiter." Konkret: Sie bekommen "Pfeffersprays oder ähnliche Verteidigungsmittel", so Lehner.

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