Nach Debüt für Real Madrid: Alaba-Euphorie in Spanien

David Alaba
David Alabaimago images/Gribaudi/ImagePhoto
Beim 0:0 im Test gegen den AC Milan stand David Alaba für Real Madrid 45 Minuten am Platz. Spaniens Medien stehen nach dem Spiel Kopf.

"Es war positiv, ich habe mich von der ersten Minute an wohlgefühlt", bewertete Alaba selbst seinen ersten Einsatz für die "Königlichen" vor 30.000 Fans im Klagenfurter Wörthersee-Stadion. Spanische Medien sind nach dem Auftritt als Innenverteidiger neben Nacho Fernandez deutlich euphorischer.

"Alaba, ein Innenverteidiger wie die Krone einer Kiefer. Er hat alles, und seine Verpflichtung ist ein Schnäppchen für die Mannschaft", schreibt beispielsweise die "Marca". Weiters heißt es: "Generaldirektor Josa Angel Sanchez und Klubboss Florentino Perez verdienen eine Runde Applaus, weil sie den Transfer so schnell abgeschlossen haben. Alaba ist der bestmögliche Ersatz für Ramos. Er hat gezeigt, dass er ein Crack ist."

Auch "El Mundo" äußert sich positiv. Alaba habe "vom ersten Tag an mit souveräner Stimme" gesprochen und war gegen die Italiener von Beginn an "der Retter in der Not". Die Sportzeitung "As" bemängelte lediglich, dass Gareth Bale einen von ihm selbst herausgeholten Elfmeter verschoss, statt des Walisers hätte Alaba zum Penalty antreten sollen.

Dass die Kritik auch anders hätte ausfallen können sieht man an der Beurteilung von Martin Odegaard. Der junge Norweger konnte erneut nicht überzeugen und wurde von der "Marca" so bewertet: "Es gelingt ihm weiterhin nicht, sich in Madrid durchzusetzen. Die Madrider Fans erwarten mehr von ihm, während er nur Zweifel weckt."

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