Nach Demo-Auftritt fordert ÖVP Rücktritt von Kickl

Die ÖVP fordert den Rücktritt von Herbert Kickl.
Die ÖVP fordert den Rücktritt von Herbert Kickl.Isabelle Ouvrard / SEPA.Media / picturedesk.com
Nach seinem Auftritt bei der Anti-Corona-Demo am Wochenende fordert die ÖVP den Rücktritt von FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl.

"FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl muss nach seinem Auftritt in Hooligan-Manier bei der Corona-Leugner-Demo am vergangenen Wochenende umgehend von all seinen politischen Ämtern zurücktreten", fordert ÖVP-Generalsekretär Axel Melchior. Kickls Bündnis mit Rechtsextremen gefährde unseren Rechtsstaat und bringe die Gesundheit sowie die Sicherheit der Österreicher in Gefahr.

"Üble Kampfrhetorik"

Kickl habe bei seinem selbstinszenierten Auftritt nicht nur tief in den Schmutzkübel des Antisemitismus gegriffen, sondern auch mit seiner üblen Kampfrhetorik jene rechtsextremen Krawalle ausgelöst, die brutale Gewalttaten gegen Polizistinnen und Polizisten sowie Sicherheitsleute zur Folge hatten. Unter den teils schwerverletzten Einsatzkräften befindet sich auch jener Sicherheitsmann, der beim Sturm eines Versicherungsgebäudes von gewalttätigen Demonstranten attackiert wurde.

"Auf in diesen friedlichen Kampf, um das gemeinsame Ziel zu erreichen, das da lautet: Kurz muss weg" - Kickl

Der FP-Klubchef, Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch und Wissenschaftssprecher Martin Graf haben am Wochenende bei einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung teilgenommen. Kickl soll dabei eine Anzeige kassiert haben. Es droht eine Geldbuße von bis zu 1.450 Euro. Es gibt wechselseitige Vorwürfe – und eine skurrile Anzeigen-Affäre - mehr dazu HIER >>

ÖVP-General Axel Melchior fordert den Rücktritt Kickls.
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