Nach der Geburt verstoßenes Bambi gerettet

Das kleine Rehkitz schrie fürchterlich, wurde von Passanten gerettet.
Das kleine Rehkitz schrie fürchterlich, wurde von Passanten gerettet.FF Pucking
Es hatte noch die Nabelschnur dran! In Pucking fand ein Anrainer in seinem Garten ein von der Mama verstoßenes Rehkitz, übergab es an die Feuerwehr.

Gegen 21 Uhr hörte eine Familie aus Pucking (Bez. Linz-Land) Montagabend laute Schreie aus dem Garten. Bei der Nachschau wurden sie auf ein Rehkitz aufmerksam. Von der Mama des Vierbeiners fehlte jede Spur. Deshalb entschieden sich die Passanten dazu, die Feuerwehr zu alarmieren. Diese übernahm das völlig geschwächte Tier und brachte es ins Feuerwehrhaus. 

Bei genauerem Hinsehen fiel den Helfern auf, dass das Kitz sogar noch die Nabelschnur dran hatte. Es dürfte erst in der Nacht zuvor geboren und dann von der Mama verstoßen worden sein. Auch die Augen waren stark verklebt. Zudem wies Bambi eine starke Dehydrierung auf.

Die Feuerwehrmänner wählten anschließend die Nummer der OÖ Tierrettung. Den Tierschützern wurde das Rehkitz in einer Schachtel übergeben. 

Neben der Feuerwehr und der Tierrettung hielt Bambi dann auch noch eine dritte ehrenamtlich Organisation auf Trab. Denn der Findling wurde noch am selben Abend ins Tierheim nach Freistadt gebracht. Dort kümmert sich nun Mitarbeiterin Tamara Binder liebevoll um das kleine Rehkitz.

Und schon tags darauf erfolgte die erfreuliche Nachricht. Bambi hat bereits Nahrung aufgenommen, trinkt brav die extra zubereitete Aufzuchtmilch. 

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