Nach Facebook-Aktion: Ikea verbietet Versteckspiel

Bild: Screenshot Facebook

Verstecken spielen an ungewöhnlichen Orten, wie zum Beispiel in einem riesigen Möbelhaus, ist doch richtig spannend. Sich in Kästen, unter Betten, in Kühlschränken oder im Bällebad im Kinderparadies verkriechen. Doch aus dem großen Versteckspiel wird nichts: Ikea hat jetzt in den Niederlande ganz offiziell das Verstecken im Möbelhaus verboten.

Mehr als 32.000 Menschen wollten sich am Montag, den 16.3.2015, gemeinsam in einem niederländischen Ikea-Möbelhaus verstecken. Doch der Plan ging leider nach hinten los.

Anfangs wollten die Organisatoren des Spiels nicht verraten, wo das gemeinsame Verstecken stattfinden sollen und dies erst kurz vorher bekannt geben. Aber es sickerte durch, dass die Ikea-Filiale in Eindhoven zum großen Spielplatz werden sollte.

Sicherheit der Besucher wäre nicht gegeben

Die Möbelkette reagierte daraufhin rasch und ließ ein Verbot auf Versteckspiele zwischen den Produkten erteilen. "Wir müssen für die Sicherheit der Besucher garantieren und das ist schwierig, wenn wir nicht einmal wissen, wo sie sind", sagte die Sprecherin Martina Smedberg der Nachrichtenseite "Bloomberg".

Bereits im Juli vergangenen Jahres war im belgischen Antwerpen ein Versteckspiel bei Ikea erlaubt: Die damals 29-jährige Elise De Rijck hat ausnahmsweise eine Veranstaltungsgenehmigung bekommen. De Rijck hatte sich das Ziel gesetzt, bei Ikea Verstecken zu spielen, bevor sie 30 wird. Die Antwerpener Filiale erlaubte ihr ein Spiel mit 500 Teilnehmern, per Facebook angemeldet hatten sich 13.000 Personen.

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