Nach Felssturz bleibt Donauradweg gesperrt

Die Felsbrocken stürzten auf den beliebten Radweg in Aschach/Donau.
Die Felsbrocken stürzten auf den beliebten Radweg in Aschach/Donau.Matthias Lauber
Nach einem Felssturz versperren Felsbrocken und Bäume den Radweg zwischen Haibach und Aschach an der Donau. Experten sind seit Dienstagfrüh vor Ort.

Mehrere Absperrgitter und Hinweisschilder wurden von den Einsatzkräften aufgestellt - beim Donauradweg R1 in der Gemeinde Hartkirchen (Bez. Eferding) müssen Radfahrer derzeit absteigen. Der Grund: Montagabend hatte sich in diesem Bereich ein Felssturz ereignet, verschüttete den Radweg entlang der Donau auf einer Länge von rund 50 Metern. Auch Bäume wurden dabei mitgerissen.

Gegen 21.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Aschach/Donau alarmiert. Aufgrund des steilen Geländes und der Dunkelheit waren Aufräumarbeiten nicht möglich. "Das wäre zu gefährlich für uns gewesen. Wir wussten nicht, ob nicht noch weitere Felsen herunterstürzen. Wir haben den Bereich großflächig abgesperrt", so ein Feuerwehrmann zu "Heute".

Der Radweg bleibt zwischen Kobling (Gemeinde Haibach ob der Donau) und Kaiserau (Gemeinde Aschach) vorerst gesperrt. Seit Dienstagvormittag begutachtet ein Geologe die Begebenheiten vor Ort. Zu Mittag konnte noch keine Entwarnung gegeben werden. 

Als Ursache wird derzeit Starkregen angenommen. Laut Feuerwehr gab es in der Vergangenheit in diesem Bereich noch keinen Felssturz in diesem Ausmaß. Wann der Radweg wieder freigegeben werden kann, ist derzeit noch ungewiss.

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