Die Tumulte nach dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien beschäftigen die Fußball-Welt weiter. Ex-Deutschland-Teamspieler Didi Hamann (52) fordert harte Konsequenzen für die beteiligten Argentinier. Im Podcast von "Sky Sport Austria" findet Hamann deutliche Worte: "Ich würde beide ein Jahr sperren und dann sollen sie selber überlegen, ob sie nochmal zurückkommen. Aber so etwas geht nicht."
Nach Spaniens 1:0-Sieg nach Verlängerung war die Partie eskaliert. Zunächst schlug Nahuel Molina dem jubelnden Rodri gegen den Oberkörper. Kurz darauf griff Leandro Paredes Eric Garcia an den Hals, schlug anschließend Gavi ins Gesicht und stieß ihn zu Boden.
Für Hamann ist klar: "Das muss man ahnden und dabei darf man auch nicht zu lasch sein. Ich würde sie beide zwölf Monate aus dem Verkehr ziehen." Zudem meint der frühere Bayern- und Liverpool-Profi, Argentinien habe sich mit den Vorfällen viele Sympathien verspielt.
Der Weltverband hat inzwischen offiziell ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Im Fokus stehen laut Medienberichten unter anderem Paredes, Molina und Co-Trainer Roberto Ayala. Über mögliche Sperren und weitere Sanktionen soll nun die Fifa entscheiden. Für zusätzlichen Zündstoff sorgten danach die spanischen Weltmeister. Bei ihrer Titel-Feier in Madrid präsentierten sie ein Plakat mit der Aufschrift: "Kampf des Jahres: Paredes gegen Gavi."