Wegen des angeblichen Verdünnens von Bier ist in den USA eine Konsumentenklage gegen den weltgrößten Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev eingegangen. Die Brauerei soll das Bier mit Wasser strecken, um höhere Gewinne zu erzielen.
Wie die Anwälte der Kläger mitteilten, wird dem Brauer zur Last gelegt, Budweiser-Bier und andere alkoholische Getränke mit Wasser gestreckt zu haben, um höhere Profite zu erzielen. Auf den Etiketten sei ein falscher Alkohol-Gehalt ausgewiesen worden. Anheuser wies die Vorwürfe zurück. Eine Klage sei bereits am Freitag an einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht worden, sagten die Anwälte. Weitere Klagen sollten noch in dieser Woche folgen. Die große Sorge des Brauereikonzerns: Die Kläger wollen eine Sammelklage einbrigen und so etwas kann in Amerika teuer werden.
Der Tipp über die falschen Informationen auf den Etiketten sei von ehemaligen Angestellten des Konzerns in den USA gekommen. Einige hochrangige Anheuser-Mitarbeiter hätten zudem bestätigt, dass es zur Unternehmenspolitik gehöre, Premiummarken mit Wasser zu verlängern. In Europa ist der Brauer u.a. mit den Marken Beck's, Hasseröder und Löwenbräu vertreten. Er hat seinen Hauptsitz in Belgien.
Bei der Suche nach falsch deklarierten Lebensmitteln kam es zuerst zu , denn es wurde festgestellt, dass in 30 Prozent der Fällen in Fischpackungen nicht enthalten ist, was darauf deklariert ist.