Die Basketball-Königinnen kommen erneut aus den USA! Das Starensemble rund um Kapitänin Breanna Stewart schlägt Frankreich im WM-Finale von Berlin mit 97:79 und setzt seine unglaubliche Titelserie fort.
Dabei sieht es vor 12.233 Fans zunächst überhaupt nicht nach einer amerikanischen Gala aus. Frankreich erwischt den besseren Start und zieht zwischenzeitlich sogar auf 14 Punkte davon. Die USA sind plötzlich richtig gefordert. Doch der Rückstand wirkt wie ein Weckruf.
Noch vor der Pause kämpfen sich die Titelverteidigerinnen zurück und verkürzen den Abstand auf lediglich zwei Zähler. Nach dem Seitenwechsel gibt es dann kein Halten mehr.
Im dritten Viertel dreht der große Favorit richtig auf. Frankreich findet kaum noch Antworten, die Amerikanerinnen setzen sich Punkt für Punkt ab. Nach 30 Minuten steht es bereits 73:57 – die Vorentscheidung.
Angeführt wird die Aufholjagd von Stewart. Die Kapitänin liefert im Endspiel ein Double-Double mit 22 Punkten und zehn Rebounds ab und holt persönlich bereits ihr viertes WM-Gold.
Für die USA ist es der fünfte Weltmeistertitel in Folge und bereits der zwölfte insgesamt. Noch beeindruckender: Bei Weltmeisterschaften ist das Team mittlerweile seit 36 Spielen ungeschlagen.
Für Frankreich endet dagegen auch das nächste große Finale gegen die Amerikanerinnen mit einer Enttäuschung. Sieben WNBA-Profis standen im französischen WM-Kader, zur Revanche für das Olympia-Drama von Paris reichte es dennoch nicht.
Dort hatten die Französinnen das Finale zwei Jahre zuvor denkbar knapp mit 66:67 gegen die USA verloren. Diesmal fällt die Entscheidung deutlich klarer aus. Im Spiel um Platz drei darf sich Spanien über Bronze freuen. Die Spanierinnen lassen Gastgeber Deutschland beim 81:58 keine Chance und sichern sich den letzten Platz auf dem WM-Podest.