Tennis-Spektakel

Rybakina entthront Sabalenka im US-Open-Finale

Jelena Rybakina krönt sich zur neuen Königin von New York. Die Kasachin bezwang Aryna Sabalenka im US-Open-Finale und ist neue Nummer eins.
Sport Heute
13.09.2026, 09:12
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Jelena Rybakina ist US-Open-Siegerin 2026! Die 27-Jährige setzte sich am Samstag im hochklassigen Finale von Flushing Meadows gegen Aryna Sabalenka mit 6:4, 5:7, 6:2 durch. Nach 2:21 Stunden verwertete sie ihren zweiten Matchball.

Damit entthronte Rybakina die zweifache Titelverteidigerin aus Belarus. Ab Montag ist die Kasachin zudem die neue Nummer eins der Tennis-Welt.

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Für Rybakina war es der dritte Major-Titel ihrer Karriere und bereits der zweite im Jahr 2026. Auch bei den Australian Open hatte sie im Finale Sabalenka bezwungen. Im insgesamt 18. direkten Duell feierte Rybakina ihren achten Sieg.

"Es ist gerade schwer, die richtigen Worte zu finden", sagte die normalerweise stoisch auftretende Siegerin bei ihrer emotionalen Ansprache.

Vor dem letzten Major-Turnier des Jahres hatte Rybakina mit einer Verletzung zu kämpfen. Entsprechend gering seien ihre Erwartungen gewesen: "Ich habe mir nicht einmal ansatzweise so etwas von dem Turnier erwartet. Aber irgendwie ist alles für mich zusammengelaufen."

Sabalenka verpasste damit den Titel-Hattrick in New York. Die 28-Jährige hatte die US Open 2024 und 2025 gewonnen. Nach drei Jahren in Folge mit zumindest einem Major-Triumph blieb sie 2026 bei allen vier Grand-Slam-Turnieren ohne Titel.

Hochklassiges Endspiel

Vor den Augen von Tennis-Größen wie US-Legende Billie Jean King und Maria Scharapowa lieferten sich die beiden besten Spielerinnen der Welt ein Duell auf höchstem Niveau. Vor allem Rybakina überzeugte mit ihrem Service.

Während Rybakina bei eigenem Aufschlag kaum etwas zuließ, stieg Sabalenkas Frust mit beinahe jedem Ballwechsel. Die Belarussin kam im ersten Satz zu keiner einzigen Breakchance. Nach 44 Minuten verwertete Rybakina ihren zweiten Satzball zum 6:4.

Auch im zweiten Durchgang geriet Sabalenka früh unter Druck. Beim Stand von 1:1 wehrte sie erneut zwei Breakchancen ab. Der Kraftakt schien die Titelverteidigerin zu beflügeln. Bei eigenem Aufschlag wurde sie sicherer, auch das mehrheitlich hinter ihr stehende Publikum sorgte für Rückenwind.

Sabalenka erkämpfte sich mit teils sensationellen Schlägen ihren dritten Satzball und nutzte ihn nach 57 Minuten zum Ausgleich.

Die erhoffte Trendwende blieb aber aus. Der Satzverlust perlte an Rybakina ab wie der Regen am Dach des Arthur-Ashe-Stadions. Gleich zu Beginn des entscheidenden Durchgangs erspielte sie sich wieder eine Breakchance. Diese ließ sie noch liegen, beim nächsten Aufschlagspiel Sabalenkas schlug sie aber zu und stellte auf 2:1.

Beim Stand von 4:2 gelang Rybakina das nächste Break. Anschließend servierte sie zum Titelgewinn. Ihren ersten Matchball konnte sie noch nicht nutzen, beim zweiten machte die 27-Jährige alles klar.

red,Akt. 13.09.2026, 09:13, 13.09.2026, 09:12
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