Das Traumfinale bei den US Open steht: Titelverteidigerin Aryna Sabalenka und Jelena Rybakina kämpfen in New York um den letzten Grand-Slam-Titel der Saison. Brisanz ist im Endspiel jedenfalls garantiert. Denn unabhängig vom Ausgang des Finals wird Rybakina nach dem Turnier Sabalenka an der Spitze der Weltrangliste ablösen.
Sabalenka ließ im Halbfinale die Titelhoffnungen der US-Fans platzen. Die Weltranglisten-Erste setzte sich gegen Jessica Pegula mit 7:5, 6:2 durch und steht damit bereits zum vierten Mal in Serie im Endspiel von Flushing Meadows.
Damit kann die 28-Jährige nach ihren Triumphen 2024 und 2025 zum dritten Mal in Folge die US Open gewinnen.
Im zweiten Halbfinale musste auch Coco Gauff ihren Traum vom Heimsieg begraben. Vor den Augen der früheren First Lady Michelle Obama auf der Ehrentribüne unterlag sie Rybakina in drei Sätzen. "Es war so ein harter dritter Satz, es war ein wirklicher Kampf", sagte Rybakina nach ihrem erstmaligen Einzug ins US-Open-Finale.
Vor dem direkten Duell zeigt die Kasachin Rybakina großen Respekt vor ihrer kommenden Gegnerin: "Sie ist eine unglaubliche Spielerin. Sie hat heute unglaublich gespielt, ich muss wirklich mein Spiel verbessern gegen sie."
Sabalenka geht mit jeder Menge Selbstvertrauen ins Finale. "Ich bin zuversichtlich. Ich fühle mich im Moment mental und körperlich wirklich stark", erklärte die Titelverteidigerin. Zusätzlichen Schub gibt ihr ausgerechnet der Schauplatz ihres möglichen dritten Triumphs in Serie: "Ich liebe die Energie dieser Stadt. Ich glaube, das ist es, was mich antreibt."