"Ich habe sofort funktionieren müssen. Zum Trauern fehlte mir die Zeit", sagt Ex-EU-Boxchampion Marcos Nader über den Tod seines Trainer-Bruders Daniel zu "Heute".
Der renommierte Box-Coach starb im November 2024 an der Nervenkrankheit MSA. "Es hat mir das Herz gebrochen – und der Box-Szene weh getan, weil er ein Vollblut-Trainer war und 24 Stunden für diesen Sport lebte", stellt Marcos klar."
"Daniel hat Strukturen im Boxen in Österreich geschaffen, davon habe viele profitiert und werden noch viele profitieren "
Jetzt möchte der jüngere Bruder etwas zurückgeben. Er rief das "Daniel Nader Memorial" ins Leben. Am Samstag steigen in der Tennishalle beim UTC La Ville 14 olympische Kämpfe (ab 19.30 Uhr live ORF Sport+), dazu drei Profikämpfe. Hausherr Raimund Stefanits stellte einen tollen Ring auf, 500 Fans haben in der Halle Platz.
Im Hauptkampf schlägt Howig Grigorjan zu. Auch Box-Juwel Ivan Bezhulyi ist vor der U19-WM zu sehen. "Mit diesem Event lasse ich meinen toten Bruder weiterleben", sagt Nader zu "Heute". "Es braucht keiner traurig zu sein."
Kurzfristig abgesagt wurde der Kampf von Michaela Kotaskova. "Sie hat gerade einen Vertrag unterschrieben, darf nicht mehr fighten", verrät Nader. "Michaela wird bald auf der ganz großen Bühne zu sehen sein."