An einem ruhigen Nachmittag im Juni wurde es im Schweizerhaus plötzlich ungemütlich – "Heute" berichtete. Eine 73-Jährige, die laut ihren Aussagen bereits seit ihrer Jugend regelmäßig im Lokal gastierte, soll sich geweigert haben ihre Rechnung zu begleichen, nachdem Stammgäste ihren Tisch reklamiert und der Kellner sie zum Zahlen aufgefordert hatte.
Der lautstarke Streit um eine Stelze, ein Cola und zwei Bier (42 Euro) geriet völlig aus dem Ruder. Denn wie das Schweizerhaus nun klarstellt, soll die besagte Dame, die sich als Journalistin ausgegeben haben soll, das Personal verbal unter der Gürtellinie attackiert haben.
"Ich wurde als ´doppeltes Arschl*ch beschimpft. Sie hat auch die Gäste unflätigst beschimpft, ist herumgeirrt und wollte mit brennender Zigarette im Mund in die Herrentoilette gehen", so der herbeigeholte Restaurantleiter, der dann die Polizei verständigte.
"Leider war schließlich ein Polizeieinsatz notwendig. Der eintreffende Polizist und die Polizistin wurden auch von ihr auch beschimpft", so der Zeuge weiter – logische Folge: Ein Lokalverbot für die Frau und eine Anzeige wegen Betrugs (es gilt die Unschuldsvermutung).
Wie "Heute" nun herausfinden konnte, kam es am selben Tag auch zu einer Einvernahme auf der Polizeistation, woraufhin sogar ein offizielles Betretungsverbot für das Schweizerhaus ausgesprochen wurde. Einige Tage später soll die Dame wiedergekommen sein und habe gefordert mit der Familie Kolarik sprechen zu wollen. Ihr Ziel: "Ich wollte klarstellen, dass ich keine Zechprellerin bin" – bezahlt habe sie aber dennoch nicht.