Beatrice Egli stand am Samstag in der "Giovanni Zarrella Show" auf der Bühne, nachdem sie mit ihrem neuen Song "Alibi" bereits in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt hatte. Nicht nur der freche Text sorgt dabei für Aufmerksamkeit, auch das dazugehörige Musikvideo ließ viele Zuschauer genauer hinsehen.
Darin turtelt die Schweizerin zunächst mit "GNTM"-Model Toni, den sie selbst zuletzt in einer der aktuellen Folgen von Heidi Klum gecastet hatte – doch wenig später folgt die nächste überraschende Szene: Egli kommt auch einer Frau sehr nahe. Gleich zweimal scheint es fast zu einem Kuss zu kommen, doch der Schnitt setzt jedes Mal genau im letzten Moment ein und lässt viel Raum für Fantasie.
Ganz ähnlich inszenierte sie ihren Auftritt nun auch bei Zarrella. Umgeben von Tänzerinnen flirtete sie auf der Bühne erneut mit einer Frau, am Ende kam es hinter einer Schattenwand zu innigen Annäherungen mit einer von ihnen.
Auch der Songtext lässt wenig Interpretationsspielraum: "Mit dir wird jede Fantasie endlich wahr", "Unsere zarten Lippen, die sich berühren, wir legen’s drauf an" oder "Deine Aura zieht mich magisch an, und du ziehst mich in den Bann", singt Egli – und stellt im Refrain provokant die Frage: "Wer braucht schon ’nen Mann?"
In einer Branche, die oft als eher konservativ gilt, setzt sie damit ein klares Signal. Ein solches Spiel mit Rollenbildern und Sexualität hätte früher schnell als Risiko für die Schlagerkarriere gegolten, doch Egli scheint ganz bewusst mit Erwartungen zu brechen.