Nach Milliarden-Investition: Mehrheit hat schon 5G

Mittels solcher 5G-Funkmasten wird bereits ein Großteil der Haushalte abgedeckt (Symbolbild aus Zürich)
Mittels solcher 5G-Funkmasten wird bereits ein Großteil der Haushalte abgedeckt (Symbolbild aus Zürich)CHRISTIAN BEUTLER / Keystone / picturedesk.com
Österreich soll zu einem der digitalsten Länder Europas werden, verspricht Elisabeth Köstinger. Bei der 5G-Abdeckung belegt man schon jetzt Rang 3.

Die ÖVP-Bundesministerin für Regionen, Elisabeth Köstinger, präsentierte am Montag im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach das Förderpaket "Gigabit Triple A". Obwohl schon jetzt 58 Prozent der österreichischen Haushalte mit der Mobilfunktechnologie 5G abgedeckt sind, will man diesen Wert weiter erhöhen. Innerhalb der EU liegt man aktuell auf Platz 3.

Wie Köstinger laut "Kurier" ankündigte, will man jetzt auch die bisher unterversorgten Regionen "nachrüsten". Dazu wird es bis 2026 insgesamt 1,4 Milliarden Euro für den Breitbandausbau geben. Ein Grund sind die zahlreichen Möglichkeiten, die die neue Technologie mit sich bringt.

Gamechanger

Interessierte Firmen aus dem kleinen und mittleren Segment könne sich bei der Forschungsförderungs-GmbH (FFG) bewerben, der Topf umfasst ein Volumen von 10 Millionen Euro. Denn 5G ist ein "Gamechanger", sind sich Köstinger und A1-Chef Thomas Arnoldner einig. An einem Hintergrundgespräch zu dem Thema sollen auch die CEOs von Magenta und Drei, Andreas Bierwirth und Rudolf Schrefl, teilgenommen haben, schreibt der "Kurier".

"Österreich kann eines der digitalsten Länder Europas werden", finden die Teilnehmer. Einige Beispiele für den 5G-Einsatz sind der autonome öffentliche Verkehr oder die Telemedizin: Ein hunderte Kilometer entfernt sitzender Chirurg führt mittels Robotik eine Operation durch, ohne selbst im OP-Saal anwesend zu sein.

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