Nach Mini-Frühling wird es jetzt deutlich frischer

Nach den schon fast frühsommerlichen Temperaturen zuletzt, klingt der Februar etwas frischer aus. Symbolbild.
Nach den schon fast frühsommerlichen Temperaturen zuletzt, klingt der Februar etwas frischer aus. Symbolbild.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Mit frühsommerlichen Temperaturen um die 20 Grad ist es fürs Erste vorbei. Doch obwohl es auffrischt, bleibt es zu mild für die Jahreszeit.

Der Februar verlief in vielen Teilen Europas deutlich zu warm. Auf Grund einer südwestlichen Höhenströmung erreichte zuletzt nicht nur Saharastaub Österreich. Das Hoch hatte auch frühlingshafte Temperaturen im Gepäck. In sieben von neun Bundesländern wurden in den vergangenen Tagen Stationsrekorde aufgestellt. Davon waren unter anderem die Ortschaften Zwettl, Ramsau am Dachstein, Bregenz oder Podersdorf betroffen. In Köflach wurden am Dienstag stolze 22,6 Grad gemessen. Verglichen mit den vergangenen Tagen, wird es nun etwas kühler. Wie Meteorologen der Unwetterzentrale allerdings festhalten, bleibt es auch in der kommenden Woche zu mild für diese Jahreszeit. Die Prognose im Detail. 

Am Samstag fällt vom Außerfern über das Salzburger Land bis zum Semmering zunächst noch ein wenig Regen, entlang der östlichen Nordalpen oberhalb von etwa 700 bis 900 Meter, ansonsten jenseits der 1.200 Meter auch etwas Schnee. Im Laufe des Vormittags lockern die dichten Wolken von Norden her allmählich wieder auf. Am Nachmittag trocknet es schließlich verbreitet ab und besonders in der Osthälfte stellt sich ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein. Dabei wird es bei lebhaftem, im Osten und Südosten auch teils kräftigem Nord- bis Nordwestwind wieder kühler als zuletzt. Vom Grazer Bergland über die Fischbacher Alpen bis zur Buckligen Welt sind in exponierten Lagen auch stürmische Böen möglich. Es wird etwas kühler, die Höchstwerte erreichen maximal 6 bis 13 Grad.

Einstellige Temperaturen kommen wieder

Am Sonntag beruhigt sich das Wetter wieder und bis mindestens Mitte nächster Woche sind keine markanten Wettererscheinungen mehr zu erwarten. Zudem bleibt es unter Hochdruckeinfluss oft strahlend sonnig, erst in der zweiten Wochenhälfte wird nach derzeitigem Stand neuerlich Saharastaub aus Südwest herangeführt. In der Früh halten sich gebietsweise ein paar Nebelfelder und verbreitet wird Morgenfrost aufgrund der ruhigen Verhältnisse wieder zum Thema. In den Vormittagsstunden lockert es aber überall auf und die Nachmittage haben im ganzen Land wieder viel Sonnenschein zu bieten. Mit Höchstwerten zwischen 7 und 15 Grad wird es zwar etwas kühler als zuletzt, aber weiterhin zu mild für die Jahreszeit.

Am Montag, zum meteorologischen Frühlingsbeginn, geht es meist von der Früh weg wolkenlos in den Tag, im Nordosten anfangs auch mit ein paar Nebelfledern, die sich am Vormittag auflösen. Tagsüber gibt es überall strahlenden Sonneschein bei meist nur schwachem, im Donauraum mäßigem Wind aus östlichen Richtungen. Mit den Höchstwerten geht es vor allem im Westen wieder leicht nach oben, maximal werden 9 bis 17 Grad erreicht.

Der Dienstag beginnt gebietsweise nebelig, sonst von der Früh weg sonnig. Am Vormittag lösen sich die Nebelfelder im Donauraum und im Nordosten rasch auf und auch hier setzt sich die Sonne durch. Tagsüber geht es dann überall sonnig und sehr mild durch den Tag. Im Osten weht zeitweise mäßiger Süd- bis Südostwind, sonst bleibt es schwachwindig. Die Temperaturen legen leicht zu, die Höchstwerte erreichen 8 bis 18 Grad, mit den höchsten Werten im Westen.

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