Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der L2071 (Schwarzmühlstraße) im Bereich Frauenfeld wurde von 70 auf 50 km/h reduziert.
"Damit wurde ein langjähriger Wunsch vieler Bürger:innen erfüllt und gleichzeitig die Sicherheit für Kinder, Eltern sowie alle Verkehrsteilnehmer:innen deutlich erhöht. Eine neuerliche Prüfung der Verkehrssituation machte zudem den ursprünglich vorgesehenen Bau einer Linksabbiegespur überflüssig", heißt es in einer Aussendung seitens der Stadtgemeinde Schwechat.
Im Bereich Frauenfeld gilt auf der L2071 (Schwarzmühlstraße) ab sofort eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Die Reduzierung der Geschwindigkeit trage wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei und komme insbesondere den Kindern und Eltern zugute, die den Kindergarten sowie den Schulweg in diesem Bereich nutzen.
Die neue Regelung setze zugleich einen Wunsch um, den viele Bürger bereits seit Jahren an die Stadtgemeinde herangetragen hatten.
Im Zuge der Planung der Bring- und Abholzone beim Kindergarten Frauenfeld war ursprünglich vorgesehen, zusätzlich eine Linksabbiegespur zu errichten. Diese war Voraussetzung für die damalige Genehmigung des Projekts.
Bevor der kostenintensive Umbau umgesetzt wurde, veranlasste Bürgermeisterin Karin Baier (SPÖ) eine neuerliche Überprüfung der Verkehrssituation durch die zuständige Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha. Das Ergebnis: Eine Linksabbiegespur ist aus verkehrstechnischer Sicht nicht erforderlich.
Dadurch konnten Baukosten von rund 220.000 Euro eingespart werden, ohne dabei Kompromisse bei der Verkehrssicherheit einzugehen, heißt es.
"Mit Tempo 50 erhöhen wir die Sicherheit für Kinder, Eltern und alle Verkehrsteilnehmer:innen. Gleichzeitig konnten wir durch die neuerliche Prüfung eine wirtschaftliche Lösung finden und erhebliche Kosten einsparen. Das zeigt, wie wichtig es ist, Projekte vor der Umsetzung nochmals sorgfältig zu hinterfragen", betont Bürgermeisterin Karin Baier.
Stadtrat für Verkehr Michael Hornak ergänzt: "Die Temporeduzierung ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Kinder auf ihrem täglichen Schul- und Kindergartenweg."
Auch Stadtrat Edwin Schnabel zeigt sich erfreut: "Ich freue mich, dass wir hier gemeinsam einen großen Wunsch der Bevölkerung erfüllen konnten. Mehr Sicherheit und eine vernünftige, wirtschaftliche Lösung – davon profitieren alle."