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Nach Prügelei mit Gretzky-Sohn winken ihm NFL-Millionen

Ein möglicher Top-Pick des bevorstehenden NFL-Drafts hat sich vor mehreren Jahren mit dem Sohn einer Eishockey-Legende geprügelt.
20 Minuten
27.04.2022, 16:42
olympia live
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Freitagnacht findet die erste Runde des NFL-Drafts statt. 32 Spieler werden dabei in die beste Football-Liga der Welt gedraftet. Austragungsort ist das Allegiant Stadium in Las Vegas. Beim Draft geht es darum, dass die schwächsten NFL-Teams, die besten Spieler aus dem College wählen können. So soll die Liga ausgeglichen bleiben.

Einer der Spieler, der womöglich in der ersten Runde gedraftet wird, ist Matt Corral – ein Quarterback. In diesem Jahr ist die Quarterback-Klasse wohl schwächer als in den Jahren zuvor, doch es gibt zahlreiche Teams, die ihren Spielmacher für die kommenden Jahre suchen. Der 23-Jährige ist seit 2018 für die Ole Miss Rebels aktiv und zählt zu den vermeintlich größten Talenten.

Doch sein Karriereverlauf war nicht ganz ideal. In der Highschool spielte er für die Oaks Christian School in Kalifornien. Nach einer Schlägerei entschied er sich, die Schule zu wechseln. An der Schlägerei beteiligt: Tristan Gretzky, der Sohn von NHL-Legende Wayne Gretzky, dem womöglich besten Eishockey-Spieler aller Zeiten. Nach seinem Wechsel der Schule meinte Corral: Die Oaks Christian School sei für "reiche Kinder, die nie in ihrem Leben arbeiten müssen."

Sportlich ließ er sich vom Wechsel nicht beeinträchtigen. Er lieferte auch bei seiner neuen Schule ab und erhielt so einen Platz bei Ole Miss, der Uni, für die auch der zweifache Superbowl-Champion Eli Manning auflief. Corral gilt als agiler Quarterback, also einer, der besonders gut zu Fuß unterwegs ist. Außerdem verfügt er über ein gutes Timing bei seinem Wurf. Das Problem, laut den Scouts: Er verpasst es oft, die freien Mitspieler zu sehen und gilt als verletzungsanfällig.

Sollte er in der ersten Runde gedraftet werden, wird er sicherlich viel Geld kassieren. Als Beispiel: Der letzte Pick in der ersten Runde im Jahr 2021 erhielt einen Vertrag über elf Millionen Euro. Dazu kam ein Unterschriftsbonus von fünf Millionen. Laut US-Medien sind die Atlanta Falcons, die Carolina Panthers und die New Orleans Saints an Corral interessiert.

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