Nach Russen-Protest: ÖFB-Gegner muss sein Trikot ändern

Das umstrittene ukrainische Trikot.
Das umstrittene ukrainische Trikot.Picturedesk
Im Trikot-Streit zwischen der Ukraine und Russland hat nun die UEFA ein Machtwort gesprochen. Österreichs Gruppengegner muss das Trikot ändern. 

Die gelben Heimdressen der Ukrainer hatten zuletzt für Ärger in Russland gesorgt. Auf den Trikots ist nämlich der Umriss der Ukraine zu sehen. Inklusive der von Russland annektierten Krim sowie den umstrittenen Regionen Donezk und Lugansk. 

Nach einer offiziellen Beschwerde des russischen Verbandes bei der UEFA muss Österreichs letzter Gruppengegner nur drei Tage vor dem ersten Spiel gegen die Niederlande das Design ändern. Der ebenfalls abgedruckte Spruch "Ruhm für unsere Helden", der auf anti-russischen Demonstrationen 2014 skandiert wurde, muss entfernt werden. Dieser Slogan sei laut UEFA "klar politisch". 

Der Umriss der Ukraine darf weiterhin auf den gelben Trikots gedruckt sein. Genauso wie der Spruch: "Ruhm für die Ukraine". Beides wurde von der UEFA nicht als politisches Statement eingestuft. 

Russland protestierte

Russlands Verband hatte zuvor an den europäischen Fußballverband geschrieben: "Wir machen auf die Verwendung von politischen Motiven auf dem Trikot der ukrainischen Nationalmannschaft aufmerksam, was gegen die Grundprinzipien des UEFA-Ausrüstungsreglements verstößt." Der ukrainische Verband hatte stets betont, das Trikot in Abstimmung mit dem europäischen Fußballverband designt zu haben. 

Österreich bestreitet am 21. Juni das letzte Gruppenspiel gegen die Ukraine. Die Partie wird in Bukarest ausgetragen. 

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