Saison-Aus nach schwerem Sturz für Sölden-Sieger

Lucas Braathen stürzt in Adelboden ins Ziel.
Lucas Braathen stürzt in Adelboden ins Ziel.Gepa
Der schwere Sturz des Norwegers Lucas Braathen hat den Riesentorlauf von Adelboden überschattet. Wer hat Schuld am Abflug? 

Der 20-Jährige, nach dem ersten Durchgang noch auf Rang elf gelegen, war zwei Tore vor dem Ziel zu Sturz gekommen. Den Sölden-Sieger hatte es bei hoher Geschwindigkeit ausgedreht, ehe der Außenski griff, Braathen abflog. dabei überdehnte es das linke Knie. 

Braathen stürzte in den Zielsack, blieb liegen. Sofort kamen Ersthelfer herbei, der Norweger konnte nicht selbstständig aufstehen, musste mit einer Trage abtransportiert werden. Der Norweger hatte sich dabei eine schwere Knieverletzung zugezogen, muss sich einer Operation unterziehen. Die Saison ist für den Technik-Spezialisten damit gelaufen. 

Derweil wurde die Kritik an den Veranstaltern des Riesentorlauf-Klassikers in Adelboden groß. Die Norweger sehen die Organisatoren als Schuldige. So hatte etwa Landsmann Leif Kristian Nestvold-Haugen gegenüber "Aftenposten" erklärt: "Es sah nicht gut aus, die Strecke wird kurz vor der Ziellinie brettlhart. Für die, die am Ende dran sind, wird das Licht auch schlechter. Ich habe das gestern auch gespürt." 

Auch die Ex-Rennläuferin Nina Haver-Löseth kritisierte nach dem Rennen bei "TV 2" das steile Zielgelände: "Da muss die FIS etwas tun, mit blauen Linien für mehr Sicherheit sorgen."

Dass Braathen die letzten beiden Tore korrekt passiert hatte, deshalb als Siebter in die Wertung kam, wurde da zur Nebensache. Den Sieg holte sich überlegen der Franzose Alexis Pinturault. 

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