Tauernautobahn nach Statik-Check wieder befahrbar

Ein Brückenpfeiler war vom Murenabgang betroffen.
Ein Brückenpfeiler war vom Murenabgang betroffen.privat
Seit Dienstag war die A10 Tauernautobahn wegen einer abgegangenen Mure zwischen Rennweg und Gmünd gesperrt. Nun wurde die Sperre aufgehoben. 

Große Sorge herrschte zuletzt, weil kurzfristig sogar eine Einsturzgefahr einer Brücke, die durch den Murenabgang betroffen war, nicht ausgeschlossen werden konnte. Am Mittwoch konnte diesbezüglich Entwarnung und die Tauernautobahn wieder freigegeben werden. Zu diesem Schluss kamen Experten der Asfinag sowie der beigezogenen Sachverständigen, unter denen sich sowohl ein Geologe als auch ein Brückenstatiker befand. 

Die Kommission nahm am Mittwochnachmittag eine eingehende Überprüfung der Situation vor Ort durch. Diese ergab, dass keine Gefahr besteht, obwohl der Hangrutsch, der sich über die Länge von rund 100 Metern zog, auch einen Pfeiler der Hangbrücke Pressingberg erfasste. Um jedes, bereits im Vorfeld als gering eingestuftes, Risiko auszuschließen, wurde die A10 bereits am gestrigen Dienstag für die Dauer der Überprüfung bis zum vorliegenden Ergebnis der Untersuchung gesperrt. 

Dass der Pfeiler an sich keinen Schaden genommen hat, kommt für Experten nicht unerwartet.  Denn der Pfeiler ist tief auf einem Felsen fundiert und zusätzlich auch mit Ankern gesichert. Dennoch fallen in den kommenden Wochen noch zahlreiche Arbeiten an. In einem ersten Schritt wird es für die Asfinag darum gehen, den Hang zu sichern und mit Spritzbeton zu stabilisieren. Zusätzlich soll eine Drainage die Wasserableitung gewährleisten. Außerdem wird künftig der gesamte Bereich einem permanenten Monitoring unterzogen. So sollen weitere Bewegungen sofort registriert werden. 

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