Nach Terror: Bei Events Rucksack-Verbote möglich

Bild: GEPA pictures/Christian Ort

Die jüngste Anschlagswelle in Deutschland bringt Politiker auf nicht unumstrittene Ideen: Münchens Bürgermeister Dieter Reiter (SPD) schlägt ein Rucksackverbot für die Wiesn vor. In Österreich können solche Einschränkungen für Veranstaltungen jederzeit erlassen werden.

Die bringt Politiker auf nicht unumstrittene Ideen: Münchens Bürgermeister Dieter Reiter (SPD) schlägt ein Rucksackverbot für die Wiesn vor. In Österreich können solche Einschränkungen für Veranstaltungen jederzeit erlassen werden.

"Seit Ansbach wird jeder Verständnis haben", untermauert Reiter seinen Vorschlag. Immerhin habe der mutmaßlich islamistische Attentäter die Bombe in seinem Rucksack getragen. In einer dichten Menschenmenge, etwa beim Oktoberfest, hätten die mitgeführten Metallteile noch größeren Schaden angerichtet.

In Österreich sind Rucksackverbote und andere Sicherheitsmaßnahmen für Events jederzeit möglich, so das Innenministerium zu "Heute". Verordnet werde das aber vor Ort, vom Veranstalter gemeinsam mit Landespolizeidirektion oder Bezirkshauptmannschaft.

Kontrollen, inklusive Öffnen von Taschen gibt es etwa bei jedem Popkonzert in der Wiener Stadthalle und bei Fußballspielen. Auch das Durchschreiten eines Metalldetektors wurde im öffentlichen Raum schon früher angeordnet, etwa bei gefährdeten Veranstaltungen wie jüdischen Kulturwochen in Wiens City.

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