Feuerwehrmann tot bei Kinderfest, ist Kollege schuld?

Der Korb einer Hebebühne geriet in den Stromkreis. Ein 45-Jähriger erlitt tödliche Verletztungen.
Der Korb einer Hebebühne geriet in den Stromkreis. Ein 45-Jähriger erlitt tödliche Verletztungen.Picturedesk/APA
Im Mai 2019 ereignete sich während ein Kinderolympiade der Feuerwehr ein tödlicher Unfall in Golling. Nun wurde Strafanzeige gestellt. 

Nach dem Tod eines Feuerwehrmannes im Mai 2019 stellte nun die Staatsanwaltschaft einen Strafantrag gegen einen früheren Kollegen des Opfers. Der tödliche Stromunfall ereignete sich im Rahmen einer Kindersicherheitsolympiade in Golling. Im Zuge einer Sicherheitsvorführung geriet eine Hebebühne zu nahe an eine 110-kV-Starkstromleitung, weswegen ein 45-Jähriger einen tödlichen Stromschlag erlitt. 

Dem Beschuldigten wird die Missachtung der gebotenen Aufmerksamkeit und Sorgfalt vorgeworfen. Konkret wird sich der Mann wegen grobfahrlässiger Tötung und die Gefährdung der körperlichen Sicherheit verantworten müssen. Bei dem Unfall befanden sich neben dem Opfer auch sechs Kinder an Bord der Teleskopbühne. 

Schüler blieben unverletzt

Insgesamt wurden an jenem Tag rund 300 Schüler, die sich bei der Vorführung auf dem Gollinger Sportplatz befanden Zeugen des tragischen Unglücks. An jenem Tag wollte der Zivilschutzverbamd im Zusammenwirken mit den Einsatzorganisationen den Volksschülern der dritten und vierten Klasse das richtige Verhalten in Notfallsituationen beibringen. 

Die im Hebekorb befindlichen Kinder blieben durch den Stromschlag, der den 45-Jährigen tötete unverletzt. Sie kamen mit dem Schrecken davon und mustten von zwei Bergrettern geborgen werden. Einen Termin für den Prozess gibt es noch nicht. 

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