Nach Tod von Frau: Schnelle Hilfe für Familienpension

Paul Perterer mit Ehefrau Ingrid und die Pension
Paul Perterer mit Ehefrau Ingrid und die Pensionprivat
Manchmal geht es schnell: Paul Perterer, dessen Frau im Oktober gestorben war und er die Familienpension übernehmen musste, bekommt nun rasche Hilfe.

Paul Perterer aus Saalbach (Salzburg) war doppelt verzweifelt: Nach dem tragischen Tod seiner geliebten Ehefrau Ingrid im Oktober 2020 musste er die langjährige Familienpension "Lederergütl" übernehmen. Denn: Sein Sohn kehrt erst im Juni 2021 aus den USA zurück, kann erst dann den Betrieb leiten.

Fixkosten und Umsatzersatz

"Da ein neuer Betrieb vorliegt, können mir keine Corona-Maßnahmen gewährt werden. Damit kann und will ich mich nicht abfinden", hatte der Salzburger noch am Montag verzagt gemeint. Ein Sprecher des Finanzministeriums versprach eine sofortige Prüfung ("Heute" berichtete) und hielt Wort. Bereits am Dienstag konnte Sprecher Johannes Pasquali mitteilen: "Der besagte Herr hat sich noch am Montagabend bei uns gemeldet. Und er bekommt Fixkostenzuschuss 1 und 2 sowie den Umsatzersatz (basierend auf den Umsätzen seiner Frau im Vorjahr)."

Der BMF-Sprecher betont weiters: "Wir prüfen ohnedies jeden Fall schnellstmöglich, egal ob dieser medial verbreitet wird oder nicht."

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