Während die Formel 1 ihr Comeback in Istanbul feiert, bleibt der Hockenheimring weiterhin außen vor. Neben dem ohnehin dicht gedrängten Rennkalender stellt vor allem die Finanzierung eine große Hürde für die Traditionsstrecke dar. Dennoch gibt es ein mögliches Szenario, das eine Rückkehr realistisch erscheinen lässt.
"Es braucht auf jeden Fall finanzielle Unterstützung von außen", sagt Geschäftsführer Jörn Teske. Gemeint sind dabei sowohl Sponsoren und Partner aus der Wirtschaft als auch öffentliche Institutionen und Motorsportverbände. Ein Formel-1-Rennen in Hockenheim sei nur als gemeinsames Projekt umsetzbar.
Doch nicht nur das Geld ist entscheidend: Auch der stark ausgelastete Kalender der Königsklasse macht ein Comeback schwierig. Dennoch gibt es Hoffnung etwa durch ein Rotationsmodell. Dabei würde sich Hockenheim mit einer anderen Strecke abwechseln und nur alle zwei Jahre im Kalender stehen, ähnlich wie es bereits bei anderen europäischen Rennen praktiziert wird.
Für die Verantwortlichen bleibt die Formel 1 jedenfalls ein Thema. Gespräche laufen weiterhin und damit lebt auch die Hoffnung auf eine Rückkehr der Königsklasse nach Hockenheim.