Nach Unwettern: Bundesheer räumt jetzt im Pinzgau auf

Seit kurzem stehen 47 Pioniere in Wald im Pinzgau im Einsatz. Dort hat der Starkregen der letzten Tage seine Spuren hinterlassen.

Seit Dienstag stehen Soldaten des Salzburger Pionierbataillons 2 in der Gemeinde Wald im Pinzgau im Einsatz. Aufgrund der starken Regenfälle in den vergangen Tagen kam es dort zu Murenabgängen und Überflutungen. Besonders die Lokalbahnstrecke und der Bahnhof wurden schwer getroffen.

Nach der Alarmierung durch Militärkommando Salzburg stehen seit Dienstagabend 47 Pioniere in Wald im Einsatz. Sie erkundeten bereits in Zusammenarbeit mit den Behörden, der Polizei und der Feuerwehr die Schadensstellen vor Ort in Wald. Die Einbsatzkräfte sollen in den nächsten Tagen Vermurungen beim Bahnhofs und entlang der Gleise beseitigen und die öffentliche Verkehrsanbindung wieder herstellen. Dabei werden die Soldaten durch den Einsatz von sechs schweren Pioniermaschinen unterstützt. Das Pionierbataillon 2 verfügt dazu über schwere Bagger sowie Spezialausrüstung zum Lösen von Verklausungen.

Die vergangenen Unwetter trafen die kleine Gemeinde besonders schwer. Kritisch war die Situation laut Manfred Pongruber vom Katastrophenschutz der Bezirkshauptmannschaft Zell am See beim Bahnhof Krimml, der sich auf dem Gemeindegebiet von Wald befindet. Drei Mal in drei Tagen war dieser Bereich von Vermurungen betroffen. Am Montagabend musste das Gebiet großräumig evakuiert werden. Zur schnellen Räumung der Gefahrenstellen wurde am Dienstag ein Assistenzeinsatz des Bundesheeres angefordert. Eine Garnitur der Pinzgauer Lokalbahn war verschüttet worden, sie muss nun mit schwerem Gerät befreit werden.

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