Die grauenhafte Gruppenvergewaltigung einer 23-jährigen Inderin in Neu Delhi erschütterte im Dezember 2012 die ganze Welt. Nun soll der jüngste Täter, der zum Tatzeitpunkt minderjährig war, freigelassen werden. Die Angehörigen des Opfers sind erschüttert.
Sechs Männer fielen damals in einem Bus über eine 23-Jährige her, die wenig später aufgrund ihrer schweren Verletzungen verstarb. Nun soll ein heute 20-Jähriger, der damals als einer der Täter verurteilt wurde, entlassen werden.
Die Inder sind empört, "Zeigt uns sein Gesicht" wurde bei Protesten skandiert. Die Identität des Freigelassenen und sein Aussehen sind nicht bekannt. Ihm wurde eine neue Identität zugestanden, um ihm eine zweite Chance zu geben.
Jüngster Täter war am brutalsten
Besonders dramatisch ist der Umstand, da es sich bei dem jüngsten Täter um den "brutalsten von allen" gehandelt haben soll, wie im Zuge der Ermittlungen ans Tageslicht kam. Er soll der Frau die schweren inneren Verletzungen mit einer Eisenstange zugefügt haben, die schlussendlich zum Tod führten.
Die indische Regierung appellierte an das Höchstgericht in Delhi, den Verurteilten weiterhin in Haft zu behalten. Versuche von Lynchjustiz durch die Bevölkerung werden befürchtet, diese könnten auch Unschuldige treffen.