Die Pressekonferenz nach dem WM-Aus der Demokratischen Republik Kongo gegen England endete mit einer befremdlichen Szene.
Als die Medienrunde bereits vorbei war und keine weiteren Fragen mehr gestellt wurden, ergriff der Pressesprecher noch einmal das Wort. "Wir möchten Ihnen mitteilen, dass der Trainer seinen Vater verloren hat. Unser aufrichtiges Beileid", sagte er vor den anwesenden Journalisten.
Nationalcoach Sébastien Desabre, der direkt neben ihm saß, wirkte von der öffentlichen Verkündung sichtlich irritiert. Der 49-jährige Franzose schaute verdutzt, bedankte sich nur knapp und verließ anschließend den Raum.
Wahrscheinlich war Desabre vor allem darüber verärgert, dass die private Nachricht vom Pressesprecher öffentlich gemacht wurde. Spekulationen, wonach der Teamchef bis zu diesem Moment noch gar nichts vom Tod seines Vaters gewusst haben könnte, gelten hingegen als eher unwahrscheinlich.