Mamoudou Gassama wird nicht nur in Paris als Held gefeiert. Weltweit wurde über seine spektakuläre Rettungsaktion berichtet. Sogar der französische Präsident Emmanuel Macron wollte "Spiderman" persönlich kennen lernen. Es stellte sich nämlich heraus, dass der 22-Jährige sich eigentlich illegal in Paris aufhielt. Dank der mutigen Aktion wird ihm aber nun die französische Staatsbürgerschaft geschenkt.
Unter den ganzen Jubel mischen sich jedoch immer mehr Fragen. So entstehen vor allem im Internet immer mehr Verschwörungstheorien. Die Rettungsaktion soll nämlich inszeniert worden sein. Ein vermeintliches Indiz: Der Nachbar hätte das Kind ganz locker hochziehen können.
"Wollte es nicht fallen lassen"
Gegenüber dem Radiosender "Franceinfo" erklärte der Mann aber, dass das auf keinen Fall funktioniert hätte. Eine Trennwand hätte ihn davon abgehalten, das Kind zu fassen zu bekommen. Auch wollte er nicht riskieren, es fallen zu lassen.
Einige Fragen sich weiter, wie das Kind überhaupt so lange auf dem Balkon ausharren konnte. Dem entgegnen Augenzeugen, dass es sich dabei um eine relativ kurze Zeitperiode handelte. Gassama hätte äußerst schnell reagiert.
(slo)