Nachbarin zieht wegen Chili-Dämpfen vor Gericht

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Das scharfe Essen ihrer Nachbarn raubt Joanna Cridlin den Atem. Weil ihr Vermieter aber nichts gegen die Ausdünstungen unternimmt, reicht die Londonerin Klage ein.

 
 

Die Nachbarn scheinen voll auf Chili abzufahren, sie kochen regelmäßig mit dem scharfen Gewürz - für Cridlin eine Qual, wie die "Sun" berichtet. Das Essen verursache ständig "beißenden, giftigen Qualm, der in ihr Zuhause eindringt".

Weil ihr die Gerüche auch noch Stunden nach dem Kochen täglich große Probleme beim Atmen bereiten, reicht die Tierrechtsaktivistin, die seit vierzig Jahren im Haus wohnt, jetzt Klage gegen ihren Vermieter ein. Dieser hat bisher ihre Beschwerden ignoriert. Mit ihrer Aktion hofft Cridlin, dass der Vermieter gezwungen wird, gegen die Mieter, die seit drei Jahren im Haus wohnen, tätig zu werden.

Kochverbot von scharfen Speisen?

Die Frau berichtet weiterhin von Vorfällen, wie sie im Schlaf beinahe erstickt wäre und auf den Balkon rennen musste, um nach Luft zu schnappen. Sie bezeichnete die Dämpfe als "reine Folter".

Cridlin argumentiert, dass der Essensgeruch als "anti-soziales Verhalten" gewertet werden soll und fordert ein komplettes Kochverbot von scharfen Speisen in dem Haus. Außerdem verlangt sie eine finanzielle Entschädigung.

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