Fussball

Nachfolger interessiert Analyse von ÖFB-Teamchef nicht

Teamchef Ralf Rangnick bietet seinem Nachfolger bei Manchester United seinen Rat an. Brisant: Erik ten Hag lehnt dankend ab.
Sebastian Klein
24.05.2022, 08:46

Für Manchester United ging am Sonntag eine blamable Saison zu Ende. Damit auch die Ära Ralf Rangnick als Interimscoach des englischen Rekordmeisters. Premier-League-Rang sechs, 13 Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze – die Fans trauern dem neuen ÖFB-Teamchef nicht gerade nach.

Die Zahlen sprechen gegen Rangnick: Er übernahm im Herbst für den entlassenen Ole Gunnar Solskjaer, wies anschließend einen geradezu unterirdischen Punkteschnitt von 1,5 Zähler pro Match auf – mit Abstand der schlechteste Wert in der Zeit seit Trainer-Ikone Sir Alex Ferguson.

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Jetzt soll Erik ten Hag das Ruder herumreißen.

Ten Hag kommt von Ajax Amsterdam, übernimmt als Trainer von Rangnick. Der Vorgänger bietet dem neuen Cheftrainer seine Hilfe an. Rangnick soll schließlich neben seiner Tätigkeit im ÖFB bei United als Berater aktiv bleiben.

Aber: Der Niederländer will die Hilfe des Beraters nicht.

Er sagt, darauf angesprochen: "Ich analysiere selbst, ich beobachte und spreche mit vielen Leuten. Am Ende werde ich meine eigene Linie verfolgen." Der 52-Jährige schweigt zudem nach der Frage, ob Rangnick denn nun tatsächlich als Berater aktiv bleibe.

Ten Hag weiter: "Überall in meiner Karriere habe ich hohe Anforderungen an meine Spieler. Ich erwarte von ihnen, dass sie kämpfen und 100 Prozent geben. Ich möchte ein Team aufbauen und konstruieren, das füreinander kämpft, das vereint ist und Ergebnisse erzielt. Aber am Ende wollen wir fantastischen Fußball spielen. Wenn wir keinen fantastischen Fußball spielen können, müssen wir trotzdem gewinnen."