Coronavirus

Nachfrage gering – Impfstraße im Stephansdom schließt

Die Bundesländer reduzieren ihr Impfangebot, weil die Nachfrage zu gering sei. Immer mehr Impfstraßen schließen.
Stefanie Riegler
24.02.2022, 12:52

Trotz Impfpflicht sind in Österreich immer noch etwa 1,3 Millionen Menschen ungeimpft. Die Nachfrage ist in den vergangenen Wochen kaum gestiegen, deshalb reduzieren die Bundesländer jetzt ihr Impfangebot.

Nur 730 Erststiche pro Tag

Insgesamt wurden in der vergangenen Woche 60.309 Corona-Schutzimpfungen österreichweit durchgeführt, darunter nur 5.136 Erststiche, also nur noch rund 730 pro Tag, berichtet der "Kurier".

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Mit der Pandemie wurden viele Messen sowie Kongress- und Veranstaltungszentren zu Impfstraßen umfunktioniert. Mit den geplanten Öffnungsschritten ab 5. März werden diese Hallen aber wieder für andere Zwecke gebraucht.

Weniger Personal im Austria Center

In Tirol und in der Steiermark werden die Öffnungszeiten der Impfstellen ab 1. März nun eingeschränkt. Sonntags öffnen sie in der Steiermark gar nicht mehr. In Wien schließen die Impfstraßen in den Einkaufszentren und jene im Stephansdom.

Das Austria Center, die größte Impfstraße Österreichs, ist vorerst noch bis Mitte des Jahres in Betrieb. Doch auch hier ist laut einem Hacker-Sprecher schon weniger Personal im Einsatz. Immerhin koste ein Arzt 150 Euro pro Stunde.