Nächste Impfphase entlastet oö. Intensivstationen

45 Prozent der Patienten auf den Intensivstationen sind zwischen 65 und 75 Jahre alt. 
45 Prozent der Patienten auf den Intensivstationen sind zwischen 65 und 75 Jahre alt. oö. Gesundheitsholding
Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen ist unvermindert hoch. Doch die nächste Impfphase könnte das entscheidend ändern.

Bezüglich der Corona-Pandemie können Ärzte und Politiker noch keine Entwarnung geben. Die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern steigt weiter an, bliebt auf einem hohen Niveau. Wichtigstes Mittel im Kampf gegen das Virus sind neben den geltenden Maßnahmen (Masken, Hygiene, Abstand) die Impfungen.

"Wir befinden uns nun in der Impfphase 2 und da liegt der Fokus auf den Personen, die über 65 Jahre alt sind", sagt LH-Vize und Gesundheitsreferentin Christiane Haberlander (ÖVP). Rund 98.000 Personen sind das in OÖ und man rechnet im Krisenstab mit einer Impfbereitschaft von 70 Prozent.

Wie wichtig es ist, diese Personengruppe zu impfen, unterstreicht der ärztliche Direktor am Salzkammergut Klinikum und Leiter des Corona-Board, Tilman Königswieser. "Aktuell sind 45 Prozent der Intensivpatienten zwischen 65 und 75 Jahre alt. Mit der Impfung dieser Personengruppe schaffen wir also eine deutliche Entlastung für die Krankenhäuser.

Öffnung nach Entlastung

Und in weiterer Folge hätte diese Entlastung der Intensivstationen auch auf uns alle Auswirkungen. "Dann dann kann man auch über Öffnungen im täglichen Leben nachdenken", ist sich Königswieser sicher.

Um möglichst vielen Menschen schnell zumindest die Erstimpfung (sie schützt schon vor schweren Verläufen) zu ermöglichen, wurde auch das Impfintervall zwischen der ersten und der zweiten Impfung für die mRNA-Impfstoffe (Pfizer und Moderna) auf sechs Wochen ausgedehnt. Damit können bis 2. Mai zusätzlich 67.000 Erstimpfungen durchgeführt werden.

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