Nächste Woche wurschtelts im Prater wieder

Der Wiener Prater beendet am 29.Mai seine Corona-Pause (v.l.n.r.: Der Präsident des Praterverbands Stefan Sittler-Koidl, Vizebürgermeisterin Birgit Hebein und Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger)
Der Wiener Prater beendet am 29.Mai seine Corona-Pause (v.l.n.r.: Der Präsident des Praterverbands Stefan Sittler-Koidl, Vizebürgermeisterin Birgit Hebein und Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger)Karo Pernegger
Eigentlich ist der Prater schon wieder offen, doch wegen Corona blieben die Gäste bisher ausgesperrt. Das ändert sich am 29.Mai, ab dann gibt's wieder Halli-Galli im Wurschtelprater. 

Nach Abschluss der notwendigen Vorbereitungen – so wurden etwa bei den Attraktionen Abstandsmarkierungen angebracht, damit der Mindestabstand eingehalten wird, "Heute" hat berichtet – geht's am 29.Mai endlich wieder in den Vollbetrieb. Sowohl die Schausteller als auch die Fahrgeschäfte im Prater (Leopoldstadt) sind bestens vorbereitet und harren der Wiedereröffnung. 

"Ohne den Wurstelprater gibt es kein Wien, wie wir es kennen und lieben. Ich freue mich, dass die Wienerinnen und Wiener nun bald wieder die vielfältigen Attraktionen des Wurstelpraters besuchen dürfen. Die Corona-Situation erfordert eine schrittweise, vorsichtige und kontrollierte Öffnung. Ich danke allen für die Zusammenarbeit und dass mit Vorsicht und den entsprechenden Schutzmaßnahmen ein Praterbesuch wieder möglich wird“, freut sich auch Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne).

Durchdachtes Sicherheitskonzept schützt Gäste und Mitarbeiter

Für Bezirkschefin Uschi Lichtenegger (Grüne) habe es vor allem Priorität, dass die Fahrgeschäfte im Wurstelprater ihren Betrieb aufnehmen können. "Der Vergnügungsprater ist die Hauptattraktion der Leopoldstadt. Hier arbeiten 1.200 Menschen. Der Verband der Prater-Unternehmen ist aktiv geworden und hat ein bis ins kleinste Detail durchdachtes Sicherheitskonzept ausgearbeitet. Ich habe die Bemühungen der Praterunternehmen, möglichst bald öffnen zu können, nach Kräften unterstützt und wünsche allen Betreiberinnen und Betreibern, dass sie den verspäteten Saisonbeginn bestmöglich abfedern können“, so Lichtenegger.

Zufrieden zeigen sich die Grünen-Politikerinnern auch mit der Entwicklung des Praters: Dieser sei zu Vorzeigemodell für nachhaltiges Wirtschaften geworden, das nicht nur Ganzjahresarbeitsplätze sichere, sondern mit dem Umstieg auf Ökostrom, Bio-Produkte und vielen Baumpflanzungen auch einen wichtigen ökologischen Beitrag leiste.

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