Bereits am 1. Mai kam es in St. Anna am Aigen (Bezirk Südoststeiermark) zu einem Großeinsatz. Ausgelöst wurde dieser kurz vor Mitternacht durch die Polizei. Die Beamten baten die Freiwillige Feuerwehr um Hilfe bei der Suche nach einem 19-Jährigen.
Bis 3 Uhr standen neun Feuerwehren mit 91 Kräften im Einsatz. In enger Abstimmung mit der Polizei habe man die Suche gegen 6.30 Uhr dann erneut aufgenommen. Das Gebiet wurde dabei ausgeweitet.
Insgesamt hatten sich 14 Feuerwehren aus den Bereichen Feldbach und Radkersburg mit 130 Einsatzkräften an der Suche beteiligt. Auch Drohnen kamen zum Einsatz, da das betroffene Gebiet an manchen Stellen schwer zugänglich war. Neben der Polizei und den Feuerwehren stand auch ein Team des Roten Kreuzes im Einsatz.
Durch den Hinweis einer Feuerwehrfrau hatte man in den Vormittagsstunden endlich eine Spur zum 19-Jährigen. Wenig später wurde der junge Mann von der Polizei unverletzt aufgefunden. Dennoch sei die Situation "schon sehr dramatisch" gewesen, wird der Bereichsfeuerwehrkommandant in Feldbach, Johannes Matzhold, von der "Kleinen Zeitung" zitiert.
Ihm zufolge war man Anfangs von einer minderjährigen Person ausgegangen. In der Nacht wurde der Steinbruch in Hochstraden abgesucht. Am Tag darauf nochmals mit einer Wärmebildkamera. Auch in den zahlreichen Fischteichen der Region wurde der Vermisste vermutet. Zudem stellten die weitläufigen Waldgebiete eine Herausforderung dar. Am Ende sei man auch froh, "dass den Feuerwehrleuten selbst nicht passiert ist".