Heftiger Arbeitsunfall in der Obersteiermark: Gegen 9:45 Uhr war ein 44-jähriger rumänischer Forstarbeiter im Bereich Habergraben auf rund 1.100 Metern Seehöhe mit Schlägerungsarbeiten beschäftigt.
Dabei kam es zu einer folgenschweren Verkettung: Ein gefällter Baum stürzte auf einen bereits am Boden liegenden Stamm. Dieser schnellte plötzlich hoch und traf den Arbeiter mit voller Wucht. Der Mann wurde gegen einen stehenden Baum geschleudert.
Die Folgen waren dramatisch: Der 44-Jährige erlitt schwere Verletzungen im Brust- und Wirbelsäulenbereich. Arbeitskollegen leisteten sofort Erste Hilfe. Die Alarmierung der Einsatzkräfte verzögerte sich jedoch, da es in dem abgelegenen Gebiet keine Netzabdeckung gab.
Die Bergung gestaltete sich schwierig. Neun Mitglieder der Bergrettung Veitsch sowie mehrere Feuerwehren standen im Einsatz. Auch das Rote Kreuz, die Polizei und der Rettungshubschrauber C17 mit Notärztin rückten aus.
Der Verletzte wurde zunächst per Trage und Seiltechnik zu einer Lichtung gebracht. Von dort erfolgte die Bergung per Tau zum Hubschrauber. Anschließend wurde er ins Universitätsklinikum Graz geflogen.
Die Ermittlungen laufen, Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es derzeit nicht.