Aussagen schockieren

17-Jähriger gesteht Mordfantasien seit früher Kindheit

Ein 17-jähriger Lehrling aus St. Peter gestand die Bluttat an zwei Pensionisten. Mit seinen Aussagen dürfte er selbst erfahrene Ermittler schockieren.
Newsdesk Heute
03.05.2026, 18:16
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In der Nacht auf den 22. April wurde ein Ehepaar in St. Peter am Ottersbach Opfer einer grausamen Attacke. Ein 17-jähriger Fleischerlehrling drang in das Haus eines Pensionisten-Ehepaars ein, soll den Mann (84) mit mehreren Messerstichen getötet und die 80-jährige Frau schwer verletzt haben.

Der Jugendliche galt in seinem Umfeld als unauffällig, hilfsbereit und höflich. Nichts deutete darauf hin, dass er zu einer solchen Tat fähig wäre. Auch am Tag vor dem Angriff verhielt sich der angebliche Autist laut "Krone" in seiner Arbeit ganz normal und erledigte wie gewohnt seine Aufgaben.

Unglaubliches Geständnis

Nach seiner Festnahme erklärte der 17-Jährige, bereits mit zehn Jahren davon geträumt zu haben, eines Tages nicht nur Tiere, sondern auch Menschen zu töten: "Ich wollte wissen, wie es ist, Menschen umzubringen."

Anwältin Astrid Wagner verteidigt künftig den 17-Jährigen.
Sabine Hertel

Daher hatte er auch das Gymnasium abgebrochen, obwohl er dort sogar als hochbegabt eingestuft wurde und wohl problemlos die Matura geschafft hätte. Nein: Er wollte unbedingt die Fleischer-Lehre machen. Denn: "Tiere zu zerlegen, das war da halt schon mein großes Interesse", sagte er. Schon als Kind habe er kleine Tiere wie Mäuse oder Vögel ausgeweidet, Horrorfilme und Videos von Schlachtungen gefesselt angeschaut. Das hätte ihn "aufgeputscht", sei ihm dennoch irgendwann zu wenig gewesen.

Tat schockiert ganze Gemeinde

Sein "innerer Drang zu töten" steigerte sich rasant, schließlich wollte er in der "Nacht X" seinen teuflischen Plan endlich in die Tat umsetzen. Dafür soll er sich extra ein taktisches Messer besorgt und eine Sturmhaube vorbereitet haben. Das Töten fand er laut eigener Aussage "angenehm". Sofort danach gestand er seinen Eltern die Bluttat, die Mutter habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.

Auch die Dorfgemeinschaft zeigt sich von der Bluttat tief erschüttert. Der Jugendliche war bislang nicht aufgefallen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen weiter. Ein Psychiater soll nun den schwer gestörten Teenager, der von Star-Anwältin Astrid Wagner vertreten wird, untersuchen. Die Unschuldsvermutung gilt.

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